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Fallschirmsprung am Flugplatz Fehrbellin als Protestaktion

29.05.2026

Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Am 05.05.26 organisierte der LVKM-BB e.V. einen Fallschirmsprung am Flugplatz Fehrbellin als Protestaktion zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Um 15 Uhr sprang ein Profifallschirmspringer mit einem riesigen Banner mit der Aufschrift „Menschenrechte sind nicht verhandelbar!“ aus dem Flieger, sowie Menschen mit und ohne Behinderung.

Jedes Jahr organisiert der LVKM-BB e.V. eine Aktion zum Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. In diesem Jahr sollte der Protesttag genutzt werden, um mehr Sichtbarkeit für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung zu erreichen. Aus diesem Grund entwickelte der LVKM-BB e.V. die Idee eines gemeinsamen Fallschirmsprungs. Um einerseits mit dem Banner: „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“ auf das Thema aufmerksam zu machen und andererseits Menschen mit und ohne Behinderung die Möglichkeit zu geben selbst einmal das Erlebnis eines Fallschirmsprungs zu machen.

Um 15 Uhr trafen sich alle Teilnehmenden am Flugplatz Fehrbellin. Die Stimmung in der Gruppe war gespannt, aufgeregt und vor allem vorfreudig. Den Teilnehmenden war es wichtig Sichtbarkeit am Protesttag zu erzeugen: „Ich springe als Protest gegen die Kürzungen des Gesundheitssystems und für meine Kinder.“ Sagte eine der Teilnehmerin, bevor es zur Vorbereitung des Fallschirmsprungs ging. Bei der Vorbereitung erhielt jeder seine Ausrüstung, wie zum Beispiel einen Fallschirmanzug und eine Sprungbrille. Um 15 Uhr startete das Flugzeug mit den Teilnehmern und den Profi-Fallschirmspringern.

Kurze Zeit später konnte man vom Boden aus sehen, wie der erste Springer mit dem Banner aus den Wolken auftauchte. Die Stimmung bei den am Boden gebliebenen Zuschauern war gespannt und viele Handys wurden gezückt um den Moment fest zu halten. Das Banner war vom Boden aus gut zu sehen und wurde von den Zuschauern mit Applaus bedacht.
Kurze Zeit später konnte man auch die anderen Teilnehmenden mit ihrem Tandempartner am Himmel erkennen.
Bei einer Höhe von 4000 Metern hatten die Teilnehmer 45 – 60 Sekunden freien Fall bei einer Geschwindigkeit von knapp 200 km/h und genossen dabei jede Sekunde, wie uns ein anderer Teilnehmer verriet: „Es war einfach unglaublich! Ich würde das sofort wieder machen.“
Nachdem die Fallschirmspringer wieder sicher gelandet waren, wurden die Erfahrungen ausgetauscht. Alle Beteiligten waren sehr zufrieden.
Auch der Betreiber der TAKE OFF Fallschirmsport GmbH lobte die Aktion: „Die Aktion war ein großer Erfolg! Wir engagieren uns dafür, dass auch Menschen mit Handicap die Faszination des Fallschirmsports erleben können. Deshalb bieten wir nicht nur Handicapped Tandemsprünge an, sondern auch die Ausbildung zum Para-Skydiver.“
Möglich gemacht wurde das Projekt „Schirm auf für Menschenrechte“ von Aktion Mensch ohne deren Unterstützung die Umsetzung des Projekts nicht möglich gewesen wäre.

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